Jan

15

Samstag

Franz Gertsch - Der Blaue Raum

Franz Gertsch - Der Blaue Raum Museum Franz Gertsch, Platanenstrasse 3, 3400 Burgdorf Tickets
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Museum Franz Gertsch, Burgdorf (CH)
In den letzten drei Jahren hat der Farbton Blau, genauer gesagt, Lapislazuli-Blau, in Franz Gertschs Schaffen wieder grosse Bedeutung gewonnen. Im Museum Franz Gertsch erleben gleich drei neue Gemälde ihre Weltpremiere: „Blauer Sommer“, „Gräser IX“ und „Blaue Pestwurz“ werden zusammen mit „Gräser VIII“ (2019/20) erstmals ausgestellt. In den anderen Ausstellungsräumen sind neben der Werkgruppe der Vier Jahreszeiten weitere Gemälde und Holzschnitte von Franz Gertsch zu sehen.Wie kürzlich im Museum Franz Gertsch gezeigt, begann Franz Gertsch mit der späten Gräser-Serie „Gräser V-VIII“ (2018–20) eine neue Phase in seinem Schaffen. Gertsch zeichnete die Umrisse der Gräser vor und gestaltete hiermit bereits das Gemälde, das nach wie vor auf eine Diaprojektion zurückgreift: Er wählte aus, vereinfachte und formte. Die lineare Komposition gewann in diesem Moment seines Spätwerks an Bedeutung. Dies zeigt sich auch bei „Gräser IX“ (2020), einem Breitformat zu diesem Thema.Bei „Blauer Sommer“ (2020) ging der Künstler noch einen Schritt weiter: Das erste Mal seit Jahrzehnten betonte er die persönliche Handschrift des Malers. Sein Farbauftrag mit einem weichen Pinsel in Lapislazuli-Blau wurde pastoser, der Strich sichtbar. Das monochrome Gemälde zeigt die vom Vier Jahreszeiten-Zyklus...

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In den letzten drei Jahren hat der Farbton Blau, genauer gesagt, Lapislazuli-Blau, in Franz Gertschs Schaffen wieder grosse Bedeutung gewonnen. Im Museum Franz Gertsch erleben gleich drei neue Gemälde ihre Weltpremiere: „Blauer Sommer“, „Gräser IX“ und „Blaue Pestwurz“ werden zusammen mit „Gräser VIII“ (2019/20) erstmals ausgestellt. In den anderen Ausstellungsräumen sind neben der Werkgruppe der Vier Jahreszeiten weitere Gemälde und Holzschnitte von Franz Gertsch zu sehen.Wie kürzlich im Museum Franz Gertsch gezeigt, begann Franz Gertsch mit der späten Gräser-Serie „Gräser V-VIII“ (2018–20) eine neue Phase in seinem Schaffen. Gertsch zeichnete die Umrisse der Gräser vor und gestaltete hiermit bereits das Gemälde, das nach wie vor auf eine Diaprojektion zurückgreift: Er wählte aus, vereinfachte und formte. Die lineare Komposition gewann in diesem Moment seines Spätwerks an Bedeutung. Dies zeigt sich auch bei „Gräser IX“ (2020), einem Breitformat zu diesem Thema.Bei „Blauer Sommer“ (2020) ging der Künstler noch einen Schritt weiter: Das erste Mal seit Jahrzehnten betonte er die persönliche Handschrift des Malers. Sein Farbauftrag mit einem weichen Pinsel in Lapislazuli-Blau wurde pastoser, der Strich sichtbar. Das monochrome Gemälde zeigt die vom Vier Jahreszeiten-Zyklus vertraute Sommer-Landschaft (2008/09), die Gertsch bereits in Holzschnitten 2017 und 2019 wieder aufgenommen hatte.In solchen Variationen seines Spätwerks, wie auch bei „Blaue Pestwurz“ (2021), erarbeitet der Kunstschaffende konzeptuelle und technische Neuerungen anhand der vertrauten Sujets seines bisherigen Œuvres.Ergänzend runden weitere Gemälde und Holzschnitte die Präsentation zum späten Schaffen des Künstlers ab. Auch grossformatige Frauenporträts sind wieder zu sehen.Die Ausstellung wurde kuratiert von Anna Wesle in Zusammenarbeit mit Franz Gertsch.

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Total: XX.XX CHF

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Ort:

Museum Franz Gertsch, Platanenstrasse 3, Burgdorf, CH

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