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Dez

10

Donnerstag

James Bantone - He Said, They Said

James Bantone - He Said, They Said Coalmine Tickets
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Coalmine, Winterthur, CH
Wer was sagt und wie es gesagt wird, steht im Zentrum von James Bantones künstlerischer Praxis. Er untersucht kulturelle Codierungen von Körpern und Sprachen, Performativität und die unterschiedlichen medialen Formen der Selbstdarstellung. Mittels Fotografie, Video und Skulptur besetzt der Künstler den Zwischenraum zwischen Sprache, Geschlecht und Herkunft als produktiven Raum, um Fragen zu Zugehörigkeit und Identität zu verhandeln. Seine Quellen sind persönliche Erfahrungen, fiktive Geschichten und besonders die sozialen Medien wie Black TikTok und Instagram – jene Orte, an denen popkulturelle Phänomene jenseits des Mainstreams geteilt und adaptiert werden und alternative Formen von Gemeinschaften entstehen. James Bantone greift diese Posen und Gesten auf, interpretiert, reproduziert und vervielfältigt sie. So etwa die Figur HIM aus der US-amerikanischen TV-Serie „Powerpuff Girls“, die angelegt ist als Transgender-Figur und die Rolle des Bösen einnimmt. Diese stereotypen, heteronormativen Zuschreibungen unterläuft der Künstler, der sich als queer und Schwarz definiert, indem er sie nicht negiert, sondern sie aufgreift und positiv konnotiert.

Im Ausstellungsraum der Coalmine nimmt James Bantone den...

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Wer was sagt und wie es gesagt wird, steht im Zentrum von James Bantones künstlerischer Praxis. Er untersucht kulturelle Codierungen von Körpern und Sprachen, Performativität und die unterschiedlichen medialen Formen der Selbstdarstellung. Mittels Fotografie, Video und Skulptur besetzt der Künstler den Zwischenraum zwischen Sprache, Geschlecht und Herkunft als produktiven Raum, um Fragen zu Zugehörigkeit und Identität zu verhandeln. Seine Quellen sind persönliche Erfahrungen, fiktive Geschichten und besonders die sozialen Medien wie Black TikTok und Instagram – jene Orte, an denen popkulturelle Phänomene jenseits des Mainstreams geteilt und adaptiert werden und alternative Formen von Gemeinschaften entstehen. James Bantone greift diese Posen und Gesten auf, interpretiert, reproduziert und vervielfältigt sie. So etwa die Figur HIM aus der US-amerikanischen TV-Serie „Powerpuff Girls“, die angelegt ist als Transgender-Figur und die Rolle des Bösen einnimmt. Diese stereotypen, heteronormativen Zuschreibungen unterläuft der Künstler, der sich als queer und Schwarz definiert, indem er sie nicht negiert, sondern sie aufgreift und positiv konnotiert.

Im Ausstellungsraum der Coalmine nimmt James Bantone den Barbershop als Ort der sozialen Zusammenkunft und Kommunikation aber auch als „männlich“ besetzter Raum zum Ausgangspunkt seiner Reflektion über gesellschaftliche Zuschreibungen und Strategien der Verweigerung. Durch seine Bildwelten und einem Alter Ego, dem man als Besucherin und Besucher nicht mehr entkommen wird, schafft sich James Bantone so einen eigenen Möglichkeitsraum, wo das Insistieren und die Wiederholung zu produktiven Methoden werden, um die gesellschaftlichen Bedingungen der Konstruktion von Identität und der Selbst- und Fremdwahrnehmung zu befragen.

Die Ausstellung wird grosszügig unterstützt von der HEAD–Genève.
Grosszügiges Sachsponsoring von Glas + Spiegel, Niederer AG, Illnau.

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Ausverkauft

Infos

Ort:

Coalmine, Turnerstrasse 1, Winterthur, CH