Workshop: Autobiografisches Schreiben als feministische Praxis
In Kooperation mit Anna Dreussi
Welche Rolle spielen das Private und das Persönliche im Feminismus? Und was passiert, wenn es geteilt und gelesen wird? Die Journalistin Anna Dreussi lädt während eines ganzen Tages dazu ein, sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen und das autobiografische Schreiben als feministische Praxis zu erproben.
Die Kombination von Theorie und persönlichen Erfahrungen hat eine lange Geschichte in feministischen Bewegungen. Eröffnet wird dieser Tag entsprechend mit gemeinsamem Lesen und Diskutieren von autobiografischen Texten. Diese Auseinandersetzung soll als Inspiration für einen eigenen Text dienen. Anschliessend begleitet Anna Dreussi den Schreibprozess und schafft Raum für individuelles Arbeiten.
Anna Dreussi lebt und arbeitet zwischen Berlin und Zürich. Ihre Reportagen und Essays setzen sich mit kleinen Alltäglichkeiten auseinander, die für etwas Grösseres stehen. Mit ihrem Republik-Artikel «Weil ich eine Frau bin, sind diese Zeilen politisch», in dem sie über ihre Erfahrungen mit persönlichen Texten schreibt, hat sie zahlreiche Reaktionen ausgelöst.