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Sep

12

Samstag

Little Big Man

Little Big Man Filmpodium Tickets
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Filmpodium, Zürich, CH
Der Siedlerjunge Jack Crabb verliert bei einem Überfall der Pawnee-Indianer seine Eltern, wird von den Cheyenne verschleppt und vom Häuptling zum tapferen Krieger erzogen. Mit 16 Jahren wird er von der US-Armee gefangen genommen und zu den Weissen zurückgebracht: Er macht erste Erfahrungen mit Frauen, versucht sich in verschiedenen Berufen und wird am Little Big Horn zum Revolverhelden.
Arthur Penn zeichnet in seinem grandiosen Antiwestern Little Big Man ein differenziertes und unheroisches Bild des amerikanischen Westens. Dieser Episodenfilm ist ein Meisterwerk des New-Hollywood-Kinos, das 2014 ins National Film Registry aufgenommen wurde.
«Dustin Hoffman als buchstäblich kleiner Mann zwischen den Kulturen von Weiss und Rot, erlebt die Geschichte dieses Landes als wahrhaft gnadenloses Fortschreiten der ökonomisch-militärischen Interessen, und sein einziges Überlebensglück ist es, dass er zwischen den Kulturen von Weissen und Indianern wechseln kann, so wie der Hippie zwischen Bürgertum und Gegenkultur. Zur Zärtlichkeit des Blicks gehört es im Übrigen, dass Penn die Kultur der Indianer nie zum Mythos edler Wildheit missbraucht.» (Georg Seesslen, Freitag, 9.2.2007)
«Die Parallelen zu Vietnam sind zahlreich, doch letztlich ist dies primär eine ironische Neuschreibung...

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Der Siedlerjunge Jack Crabb verliert bei einem Überfall der Pawnee-Indianer seine Eltern, wird von den Cheyenne verschleppt und vom Häuptling zum tapferen Krieger erzogen. Mit 16 Jahren wird er von der US-Armee gefangen genommen und zu den Weissen zurückgebracht: Er macht erste Erfahrungen mit Frauen, versucht sich in verschiedenen Berufen und wird am Little Big Horn zum Revolverhelden.
Arthur Penn zeichnet in seinem grandiosen Antiwestern Little Big Man ein differenziertes und unheroisches Bild des amerikanischen Westens. Dieser Episodenfilm ist ein Meisterwerk des New-Hollywood-Kinos, das 2014 ins National Film Registry aufgenommen wurde.
«Dustin Hoffman als buchstäblich kleiner Mann zwischen den Kulturen von Weiss und Rot, erlebt die Geschichte dieses Landes als wahrhaft gnadenloses Fortschreiten der ökonomisch-militärischen Interessen, und sein einziges Überlebensglück ist es, dass er zwischen den Kulturen von Weissen und Indianern wechseln kann, so wie der Hippie zwischen Bürgertum und Gegenkultur. Zur Zärtlichkeit des Blicks gehört es im Übrigen, dass Penn die Kultur der Indianer nie zum Mythos edler Wildheit missbraucht.» (Georg Seesslen, Freitag, 9.2.2007)
«Die Parallelen zu Vietnam sind zahlreich, doch letztlich ist dies primär eine ironische Neuschreibung amerikanischer Geschichte, die mit lebhafter Regie und leichtfüssiger Schauspielerei wettmacht, dass sie das eine oder andere Heldendenkmal etwas allzu simpel vom Sockel stösst. Lustig, menschlich, mutig und intelligent.» (Geoff Andrew, Time Out Film Guide)

External Review: timeout.com Das erste Jahrhundert des Films
In der Dauerreihe «Das erste Jahrhundert des Films» zeigen wir im Lauf von zehn Jahren rund 500 wegweisende Werke der Filmgeschichte. Die Auswahl jedes Programmblocks ist gruppiert nach Jahr­gängen, woraus sich schliesslich 100 Momentaufnahmen des Weltkinos von 1900 bis 1999 ergeben. Referenzzahl ist jeweils der aktuelle Jahrgang, d. h. im Jahr 2020 sind Filme von 1910, 1920, 1930 usw. zu sehen.

Der Siedlerjunge Jack Crabb verliert bei einem Überfall der Pawnee-Indianer seine Eltern, wird von den Cheyenne verschleppt und vom Häuptling zum tapferen Krieger erzogen. Mit 16 Jahren wird er von der US-Armee gefangen genommen und zu den Weissen zurückgebracht: Er macht erste Erfahrungen mit Frauen, versucht sich in verschiedenen Berufen und wird am Little Big Horn zum Revolverhelden.
Arthur Penn zeichnet in seinem grandiosen Antiwestern Little Big Man ein differenziertes und unheroisches Bild des amerikanischen Westens. Dieser Episodenfilm ist ein Meisterwerk des New-Hollywood-Kinos, das 2014 ins National Film Registry aufgenommen wurde.
«Dustin Hoffman als buchstäblich kleiner Mann zwischen den Kulturen von Weiss und Rot, erlebt die Geschichte dieses Landes als wahrhaft gnadenloses Fortschreiten der ökonomisch-militärischen Interessen, und sein einziges Überlebensglück ist es, dass er zwischen den Kulturen von Weissen und Indianern wechseln kann, so wie der Hippie zwischen Bürgertum und Gegenkultur. Zur Zärtlichkeit des Blicks gehört es im Übrigen, dass Penn die Kultur der Indianer nie zum Mythos edler Wildheit missbraucht.» (Georg Seesslen, Freitag, 9.2.2007)
«Die Parallelen zu Vietnam sind zahlreich, doch letztlich ist dies primär eine ironische Neuschreibung amerikanischer Geschichte, die mit lebhafter Regie und leichtfüssiger Schauspielerei wettmacht, dass sie das eine oder andere Heldendenkmal etwas allzu simpel vom Sockel stösst. Lustig, menschlich, mutig und intelligent.» (Geoff Andrew, Time Out Film Guide)

External Review: timeout.com Regie: Arthur Penn
Drehbuch: Calder Willingham
Autor: Thomas Berger
Kamera: Harry Stradling Jr.
Musik: John P. Hammond
Schnitt: Dede Allen
Besetzung: Dustin Hoffman (Jack Crabb), Faye Dunaway (Mrs. Pendrake), Martin Balsam (Mr. Merriweather), Richard Mulligan (Gen. Custer), Chief Dan George (Old Lodge Skins), Jeff Corey (Wild Bill Hickok), Aimée Eccles (Sunshine), Kelly Jean Peters (Olga Crabb), Carole Androsky (Caroline Crabb), Robert Little Star (Little Horse), Cal Bellini (Younger Bear), William Hickey (Historiker)

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Total: XX.XX CHF

Ausverkauft

Infos

Ort:

Filmpodium, Nüschelerstrasse 11, Zürich, CH

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