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M*A*S*H

M*A*S*H Filmpodium Tickets
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Filmpodium, Zürich, CH
Koreakrieg, 1951, in einem «Mobile Army Surgical Hospital» (kurz: MASH) nahe der Front: Die Militärärzte, angeführt vom anarchistischen Freundesgespann Hawkeye und Trapper, versuchen den Krieg zu ignorieren, foutieren sich um alle soldatischen Tugenden und interessieren sich auch weit mehr für Sex und Alkohol als für die Verwundeten. Einer ihrer hochmoralischen Gegenspieler ist der selbstgefällige Major Frank Burns.
Der Vietnamkrieg erschütterte die amerikanische Gesellschaft, als Robert Altman 1970 mit M*A*S*H einen Kinoerfolg landete, wie er ihn mit keinem seiner späteren Filme auch nur annähernd erzielte. Diese schwarze Satire auf den «American Way of War» war ein bahnbrechender Film des New Hollywood, der dem Zeitgeist perfekt entsprach.
«Der Film hat einen Nerv getroffen. Inmitten seiner Absurdität und seines schwarzen Humors war er ein scharfer Kommentar zur Sinnlosigkeit des Krieges und zur Vergesslichkeit derer, die mit der Strafverfolgung beauftragt sind. (...) Wie Pauline Kael in ihrer Besprechung des Films schrieb: ‹Ich weiss nicht, wann ich mich bei einem Film so gut amüsiert habe.› (...) Im Kern geht es bei M*A*S*H jedoch darum, mitten im Chaos zu überleben. Es geht darum, in einer unmöglichen Situation gefangen zu sein, in der der Kampf jeden Tag aufs Neue...

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Koreakrieg, 1951, in einem «Mobile Army Surgical Hospital» (kurz: MASH) nahe der Front: Die Militärärzte, angeführt vom anarchistischen Freundesgespann Hawkeye und Trapper, versuchen den Krieg zu ignorieren, foutieren sich um alle soldatischen Tugenden und interessieren sich auch weit mehr für Sex und Alkohol als für die Verwundeten. Einer ihrer hochmoralischen Gegenspieler ist der selbstgefällige Major Frank Burns.
Der Vietnamkrieg erschütterte die amerikanische Gesellschaft, als Robert Altman 1970 mit M*A*S*H einen Kinoerfolg landete, wie er ihn mit keinem seiner späteren Filme auch nur annähernd erzielte. Diese schwarze Satire auf den «American Way of War» war ein bahnbrechender Film des New Hollywood, der dem Zeitgeist perfekt entsprach.
«Der Film hat einen Nerv getroffen. Inmitten seiner Absurdität und seines schwarzen Humors war er ein scharfer Kommentar zur Sinnlosigkeit des Krieges und zur Vergesslichkeit derer, die mit der Strafverfolgung beauftragt sind. (...) Wie Pauline Kael in ihrer Besprechung des Films schrieb: ‹Ich weiss nicht, wann ich mich bei einem Film so gut amüsiert habe.› (...) Im Kern geht es bei M*A*S*H jedoch darum, mitten im Chaos zu überleben. Es geht darum, in einer unmöglichen Situation gefangen zu sein, in der der Kampf jeden Tag aufs Neue aufgenommen wird (...). 1968 war die Vorstellung, dass unser wahrer Feind die Gefühllosigkeit, Heuchelei und kleingeistige Ignoranz unserer eigenen Führer sein könnte, in Mode. Fünfzig Jahre später ist sie zeitlos geworden.» (Howard Fishman, The New Yorker, 24.7.2018)

External Review: newyorker.com Das erste Jahrhundert des Films
In der Dauerreihe «Das erste Jahrhundert des Films» zeigen wir im Lauf von zehn Jahren rund 500 wegweisende Werke der Filmgeschichte. Die Auswahl jedes Programmblocks ist gruppiert nach Jahr­gängen, woraus sich schliesslich 100 Momentaufnahmen des Weltkinos von 1900 bis 1999 ergeben. Referenzzahl ist jeweils der aktuelle Jahrgang, d. h. im Jahr 2020 sind Filme von 1910, 1920, 1930 usw. zu sehen.

Koreakrieg, 1951, in einem «Mobile Army Surgical Hospital» (kurz: MASH) nahe der Front: Die Militärärzte, angeführt vom anarchistischen Freundesgespann Hawkeye und Trapper, versuchen den Krieg zu ignorieren, foutieren sich um alle soldatischen Tugenden und interessieren sich auch weit mehr für Sex und Alkohol als für die Verwundeten. Einer ihrer hochmoralischen Gegenspieler ist der selbstgefällige Major Frank Burns.
Der Vietnamkrieg erschütterte die amerikanische Gesellschaft, als Robert Altman 1970 mit M*A*S*H einen Kinoerfolg landete, wie er ihn mit keinem seiner späteren Filme auch nur annähernd erzielte. Diese schwarze Satire auf den «American Way of War» war ein bahnbrechender Film des New Hollywood, der dem Zeitgeist perfekt entsprach.
«Der Film hat einen Nerv getroffen. Inmitten seiner Absurdität und seines schwarzen Humors war er ein scharfer Kommentar zur Sinnlosigkeit des Krieges und zur Vergesslichkeit derer, die mit der Strafverfolgung beauftragt sind. (...) Wie Pauline Kael in ihrer Besprechung des Films schrieb: ‹Ich weiss nicht, wann ich mich bei einem Film so gut amüsiert habe.› (...) Im Kern geht es bei M*A*S*H jedoch darum, mitten im Chaos zu überleben. Es geht darum, in einer unmöglichen Situation gefangen zu sein, in der der Kampf jeden Tag aufs Neue aufgenommen wird (...). 1968 war die Vorstellung, dass unser wahrer Feind die Gefühllosigkeit, Heuchelei und kleingeistige Ignoranz unserer eigenen Führer sein könnte, in Mode. Fünfzig Jahre später ist sie zeitlos geworden.» (Howard Fishman, The New Yorker, 24.7.2018)

External Review: newyorker.com

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Ort:

Filmpodium, Nüschelerstrasse 11, Zürich, CH

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