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Mär

24

Dienstag

Urban Nights. Fotografien von Jürgen Bürgin

Urban Nights. Fotografien von Jürgen Bürgin Gastfeld Tickets
Beginn:
Ende:
Gastfeld, Bremen, DE

Diese Großstädte sind schon eigentümliche Gebilde. Sie sind laut, hektisch, rücksichtslos, unübersichtlich, gefühlskalt, entfremdend, vereinsamend. Aber alle Metropolen bewahren auch das scheinbar Dörfliche in sich, ihre Bewohner sind, so sie bereit sind, ins Meer der Großstadt einzutauchen, auf der Suche nach dem Vertrauten, nach Heimat, nach dem Dorfbrunnen. Jürgen Bürgins Fotos berichten vom Leben in den Metropolen und suchen nach dem, was die Menschen dort ausmacht. Die Schwere wie das Glück ihres Alltags. Und sei es eben in der Nacht.

Manche der Fotos sind von einer Unruhe, von großstädtischer Getriebenheit und Hektik geprägt, manche entdecken Augenblicke der Ruhe, der Nachdenklichkeit.

Sie tragen Geheimnisse in sich, sie entdecken besondere, poetische Augenblicke im Alltäglichen.

Auf seinen Wanderungen durch die nächtlichen Großstädte der Welt trifft Jürgen Bürgin auf Selbstdarsteller, Bohemiens und Lebenskünstler, auf Menschen, die getrieben sind von ihren Leidenschaften und Gefühlen. Es sind die besonderen Szenen aus ihrem Alltag, die seine Aufmerksamkeit erregen. Seine Bilder zeigen Begegnungen, intime Augenblicke und beiläufige Beobachtungen, die, aus dem Lauf des Alltags herausgeschnitten, wirken, als entsprängen sie einem imaginären Großstadtfilm.

Wir treffen auf

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Diese Großstädte sind schon eigentümliche Gebilde. Sie sind laut, hektisch, rücksichtslos, unübersichtlich, gefühlskalt, entfremdend, vereinsamend. Aber alle Metropolen bewahren auch das scheinbar Dörfliche in sich, ihre Bewohner sind, so sie bereit sind, ins Meer der Großstadt einzutauchen, auf der Suche nach dem Vertrauten, nach Heimat, nach dem Dorfbrunnen. Jürgen Bürgins Fotos berichten vom Leben in den Metropolen und suchen nach dem, was die Menschen dort ausmacht. Die Schwere wie das Glück ihres Alltags. Und sei es eben in der Nacht.

Manche der Fotos sind von einer Unruhe, von großstädtischer Getriebenheit und Hektik geprägt, manche entdecken Augenblicke der Ruhe, der Nachdenklichkeit.

Sie tragen Geheimnisse in sich, sie entdecken besondere, poetische Augenblicke im Alltäglichen.

Auf seinen Wanderungen durch die nächtlichen Großstädte der Welt trifft Jürgen Bürgin auf Selbstdarsteller, Bohemiens und Lebenskünstler, auf Menschen, die getrieben sind von ihren Leidenschaften und Gefühlen. Es sind die besonderen Szenen aus ihrem Alltag, die seine Aufmerksamkeit erregen. Seine Bilder zeigen Begegnungen, intime Augenblicke und beiläufige Beobachtungen, die, aus dem Lauf des Alltags herausgeschnitten, wirken, als entsprängen sie einem imaginären Großstadtfilm.

Wir treffen auf einen älteren New Yorker, der mitten im nächtlichen Trubel der Großstadt innehält und seinen Blick nach oben richtet, irgendwohin außerhalb des Bildes, vielleicht auf eine Werbetafel. Für einen Moment hält die Zeit an, und wir versuchen aus seinem Blick zu lesen.

Oder wir begegnen einer älteren Dame, die in edlem blauen Kostüm und mit Goldschmuck die regennasse Straße überquert. Offenbar war sie einkaufen und wurde nun von ihrem Chauffeur zur Metropolitan Opera gefahren – es schüttet in Strömen, und mit verschlossenem Blick hastet sie, vielleicht verspätet, zur Oper, die Shopping-Tüte in der Hand. Jedes Foto von Jürgen Bürgin erzählt eine kleine Geschichte vom Alltag der Menschen, die man selbst weiterspinnen und sich seine eigene Geschichte ausmalen kann.

Seine Fotos fangen einen vermeintlich winzigen, beliebigen Augenblick ein, der dann, eingefroren, doch eine große Geschichte erzählt. Dass seine Fotos dieses Filmszenenhafte haben, sei kein Zufall, sagt er. Fotografieren im eigentlichen Sinn habe er nie gelernt, alles habe er beim Filme gucken gelernt. »Ich bin ein Cineast, ein Kinogänger«, erzählt der 1971 in Lörrach (Baden-Württemberg) Geborene, der lange Zeit hauptberuflich in einem Film-PR-Büro arbeitete. »Viele meiner Bilder haben den Ausdruck wie jene Aushangfotos, die im Kino als Ankündigung eines neuen Films hängen. Und deren Geschichte andeuten sollen.«

Jürgen Bürgins Fotos wurden bereits auf vielen internationalen Ausstellungen gezeigt, unter anderem im South Street Seaport Museum in New York, in der Fotogalerie Friedrichshain in Berlin, der Fotogalerie Potsdam, im Goethe-Zentrum in Bologna, in der RAW Streetphoto Gallery in Rotterdam sowie auf der Art Fair Cologne. Daneben wurden seine Fotografien bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem von der renommierten Berliner Fotogalerie C/O Berlin.

Die Vernissage findet in Anwesenheit des Fotokünstlers am Samstag, den 29.02., um 20.00 Uhr statt. Die Bremer Fotografin Anna Rachow wird einleitende Worte sprechen.

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Event läuft

Veranstalter

Marvin Marckwardt

Vorverkauf

Der Eintritt ist frei.

Total: XX.XX CHF

Infos

Ort:

Gastfeld, Gastfeldstraße 67, Bremen, DE