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Jul

10

Freitag

Seladon im Augenmerk. Jadegleiche Porzellane und ihre Meister in Longquan, VR China

Seit spätestens dem 9. Jahrhundert war die chinesische Provinz Zhejiang bekannt für ihre erlesenen Seladon-Porzellane mit den wunderbaren, in ihren vielfältigen Qing-Grünschattierungen schimmernden Oberflächen. Seine Blütezeit erlebte das chinesische Seladon vom 11. bis 14. Jahrhundert, als es Eingang in die kaiserlichen Sammlungen fand und weltweit exportiert wurde. Danach erfolgte der Niedergang des Handwerks. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts geriet es fast in Vergessenheit. Erst in den 1950er-Jahren konnte es erfolgreich wiederbelebt werden. Mit dem marktwirtschaftlichen Wandel in den 1990er-Jahren mussten sich die Porzellanhandwerker neu orientieren. Es gelang ihnen, sich bis heute, entsprechend dem Siegel UNESCO-Weltkulturerbe, als Lebende Staatsschätze und Meister mit ihren unübertroffenen Seladon-Glasuren erfolgreich zu positionieren.

Die Ausstellung mit Publikation bietet spannende ethnologische Einblicke in die Kulturgeschichte, Technologie und Gesellschaftlichkeit der Seladonherstellung in der Keramikmetropole Longquan, VR China, bis heute.

Kuratorinnen: Anette Mertens und Mareile Flitsch

Event ist beendet

Total: XX.XX CHF

Infos

Ort:

Völkerkundemuseum der Universität Zürich | Seminarraum, Pelikanstrasse 40, Zürich, CH

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