Mit Prof. Dr. Christian Klug, Paläontologisches Institut der Universität Zürich
Je weiter zurück in der Tiefenzeit, desto fremdartiger erscheinen uns die Lebewesen bzw. deren fossilen Überreste. Bei den Gliedertieren gibt es nicht nur riesige, sondern auch fremdartig anmutende Formen. Unter den Riesen stechen der bis zu 2.5 m lange Tausendfüsser Arthropleura, der Seeskorpion Jaekelopterus mit etwa 2.5 m Länge sowie die libellenartige Meganeura mit etwa 70 cm Flügelspannweite hervor. Eigenwillige Formen in grosser Vielfalt finden sich vor allem unter den Trilobiten, aber auch bei Krebsen und Cheliceraten im Erdaltertum. Neben Portraits einiger Beispiele stehen auch Evolution und Lebensweise paläozoischer Gliedertiere im Fokus.