Kunst und Kühnheit: Gespräch zu «Die Braut und Goodnight Cinderella»
Sämtliche Arbeiten der diesjährigen Dokumentartage haben eine direkte Verbindung in die Realität. Doch statt ihre Logik zu übernehmen, wagen sie den Sprung ins radikal Poetische. Carolina Bianchis Arbeit «Die Braut und Goodnight Cinderella», welche die diesjährige Ausgabe eröffnet, dringt in die Politik hinein und sprengt sie von innen. Sie entzieht sich sämtlichen Labels und macht sich mit der grösstmöglichen künstlerischen Hingabe verwundbar. Liegt darin eine Form kühner Menschlichkeit?
Geführt und moderiert von der Akademie der Künstlerinnen