Kunst und Zerstörung: Ein Gespräch
Jean Tinguely gehört zu den ersten, die es getan haben: die Zerstörung des Kunstwerks als Kunstwerk. Die spielerische destruktive Kraft steht hier im Zeichen des Unvorhergesehenen und Neuen. Dabei steckt ein Gedanke dahinter, der in den Avantgarden immer schon eine Rolle gespielt hat: manchmal muss etwas abgerissen werden, damit das Mögliche entsteht.
Anlässlich der Arbeit «Die Verwandlung» von Manuel Gerst fragen wir: Was ist die Faszination an der Zerstörung? Was ist vielleicht ihre Notwendigkeit?